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Die Pfex 2009 führte unsere diesjährig ungewöhnlich kleine, aber dafür gemütliche Runde in die Hauptstadt Österreichs. Wien sollte für uns weniger eine Kaffeefahrt mit Sachertorte und Mozartkugeln, als viel mehr ein Besuch auf etlichen STRABAG - Baustellen werden. Mit 6 Baustellen an 3 Vormittagen hatten wir ein straffes Programm aufgestellt, auf dem am ersten Tag FH-Campus, der Bau einer modernen Lernumgebung für 3000 Fachhochschulstudenten stand. Im Anschluss besuchten wir Siemens City, weltweit das größte Immobilienprojekt des Siemens-Konzerns, wo Siemens seine jetzt noch über das ganze Stadtgebiet verteilten Standorte konzentrieren will. Für das Nachmittagsprogramm in Wien bildeten sich schnell Interessengruppen heraus, denn auch der Spaß kommt auf den Exkursionen des Vereins nicht zu kurz. Während die Kulturinteressierten, überwiegend weiblichen Mitreisenden, den Sehenswürdigkeiten hinterher hechteten, wie z.B. Schloss Belvedere, Schloss Schönbrunn, dem Donauturm (wo es dann doch mal ein Stück Sachertorte gab) oder Kunstmuseen, erkundeten die Anderen, ausschließlich männlichen Exkursionsteilnehmer, Wiens Kneipen und Brauereien. Für ein paar Stunden fuhren wir am 2. Exkursionstag in das ca. 80km entfernte Bratisvala, um uns das Eurovea International Trade Center anzuschauen, wo für ca. 229Millionen € direkt an der Donau ein neues Stadtviertel mit Geschäften, Büros, Freizeitanlagen, 5-Sterne-Hotel, IMAX-Kino, Wohnungen und Parkplätzen gebaut wird. Für die Besichtigung der Innenstadt Bratislavas blieb allerdings nicht viel Zeit, denn in Wien wartete schon die nächste Baustelle: Towntown auf uns. Die teilweiße fertig gestellte, teilweiße noch im Rohbau befindliche Baumaßnahme wird mal Business-Stadt in einer der Top-Lagen Wiens. An den Abenden erkundeten wir gemeinsam das Wiener Nachtleben und hatten besonders auf dem Prater beim Testen etlicher halsbrecherischer Fahrgeschäfte und in den Lokalen, beim Kosten der heimischen Biersorten viel Spaß. Am letzten Tag standen noch zwei Baustellen auf dem Plan: Catermeran, ein modernes Bürogebäude am Handelskai in Wien und das sich noch im Rohbau befindliche Rivergate, stellte eine architektonische und ökologische Besonderheit dar, auf Grund seines unverwechselbaren Erscheinungsbildes und der Nutzung von Erdwärme und Geothermie. Auch die Pfex 2009, die vor allem durch viel Glasbau und überhängenden Konstruktionen glänzte, war wie schon die Jahre davor, eine gelungene Exkursion, die wir allen Studenten der Fakultät Bauingenieurswesen nur empfehlen können! |